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Fachbegriffe / Glossar

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Fachbegriffe / Glossar

Zum besseren Verständnis finden Sie hier kurze Erklärungen zu häufig verwendeten Fachbegriffe.

AHI-Index

Apnoe-Hypopnoe-Index; eine Kennzahl, die aussagt, wie viele Atempausen in Form von Apnoen und Hypopnoen der Patient im Schlaf erfährt. Der AHI-Index kann im Schlaflabor über eine polysomnographische Aufzeichnung ermittelt werden. Je nach Wert des AHI-Indexes wird zwischen einer leichtgradigen, mittelgradigen und schwergradigen Schlafapnoe unterschieden.

Apnoe

(Vollständige) Atempause, die mindestens 10 Sekunden anhält.

Arousal

Lebensrettende Weckreaktion, die vom Gehirn ausgelöst wird, wenn es im Schlaf zu Atempausen (Apnoe) kommt; ein Arousal kann über ein Elektroencephalogramm (EEG) gemessen werden.

Einschlafstadium

Übergangsstadium zwischen Wachen und Schlafen. Erzeugt subjektiv ein Gefühl des "Dösens". Manche Menschen schrecken aus dem Einschlafstadium plötzlich auf, ohne mit Sicherheit sagen zu können, ob sie bereits geschlafen haben oder nicht, d.h. das Bewusstsein arbeitet noch. Bei gesunder Schlafarchitektur ist dieses Stadium nur von kurzer Dauer und nimmt ca. 10% der Schlafenszeit ein.

Hyper-

(Altgriech.): "über" oder "oberhalb"

Hyperkapnie

Erhöhter Kohlendioxid (CO²)-Gehalt im (arteriellen) Blut. Man spricht auch von einem
erhöhten CO²-Partialdruck.

Hypo-

(Altgriech.): "unter"

Hypopnoe

Eine Atemepisode mit deutlicher Abnahme der Atemtiefe sowie Abfall des Sauerstoffgehaltes des Blutes.

Hypoventilation

Verminderte Atemtätigkeit

Hypoxämie

Erniedrigter Sauerstoffgehalt (O2-)Gehalt des (arteriellen) Blutes. Man spricht auch von einem verringerten O2-Partialdruck.

Komorbidität

Begleiterkrankung, die in ihrer Ursache mit der Begleiterkrankung zusammenhängen kann, aber nicht muss.

Invasiv

Gewebsverletzende Diagnostik oder Therapie, wie z.B. eine Operation.

Inzidenz

Neuerkrankungsrate; eine Kennzahl, die meist nur geschätzt wird und die aussagt, wie viele Menschen einer bestimmten Gruppe (z.B. der über 65-Jährigen) innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (z.B. pro Jahr) an einer bestimmten Krankheit erkranken.

Kausale Therapie

(<> Gegenteil von symptomatische Therapie)
Bei der kausalen Therapie werden die eigentlichen Ursachen der Erkrankung behandelt.

Leichtschlafstadium

Im Leichtschlafstadium sind die Augen ruhig, die Lider geschlossen und der Muskeltonus nimmt ab. Das Bewusstsein arbeitet noch minimal. Der Schläfer ist in diesem Stadium noch leicht weckbar. In diesem Stadium verbringt man ungefähr 50% der Schlafenszeit.

Minimalinvasiv

Methoden der Diagnostik oder Therapie, die in einem geringerem Maße als üblich (d.h. im Vergleich zu konventionellen Methoden) in den Körper eindringen und zu Gewebsverletzungen führen, wie z.B. eine endoskopische Operation.

Nichtinvasiv

Methoden der Diagnostik oder Therapie, die nicht mit einer Gewebsverletzung einhergehen, wie z.B. eine Röntgenuntersuchung.

Obesitas

Fettleibigkeit, gleichbedeutend mit Adipositas; nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt eine Obesitas/Adipositas bei einem Body-mass-Index (BMI) von 30 kg/m2 vor.

Parasomnie

Para- (griech.): bei, während; Somnos (griech.): Schlaf, „im Schlaf auftretend“
Der Begriff Parasomnie ist eine Sammelbegriff für Schlafstörungen des Erwachen (Arousal), des partiellen Erwachens oder des Schlafstadienwechsels. Typische Parasomnien sind nächtliches Aufschrecken, Schlafwandeln oder plötzliche Muskelzuckungen. Sie sind größtenteils harmlos, können aber auch zu belastenden Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnien) führen.

Prävalenz

Krankheitshäufigkeit; eine Kennzahl, die meist nur geschätzt wird und die aussagt, wie viele Menschen einer bestimmten Gruppe (z.B. der Gesamtbevölkerung) an einer bestimmten Krankheit erkrankt sind.

Primäre Erkrankung

Von einer primäre Erkrankung spricht man, wenn die Ursache unbekannt ist - gleichbedeutend mit idiopathisch - oder wenn die Ursache der Erkrankung in einer Veränderung des betroffenen Organs selbst liegt. Beispiel: Primärer Bluthochdruck entsteht durch krankhafte Veränderungen im Herz-Kreislaufsystem.

REM-Schlaf

REM steht für Rapid Eye Movement, d.h. schnelle Augenbewegungen. Der REM-Schlaf ist eine Schlafphase, die durch intensive Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern charakterisiert ist, außerdem schlägt das Herz schneller und die Atemfrequenz steigt, trotzdem ist der Körper völlig entspannt. In diesem Schlafstadium ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass der Schlafende träumt, wobei die Gehirnstromaktivität stark der eines wachen, aufmerksamen Menschen ähnelt. In diesem Stadium verbringt man ca. 20% der Schlafenszeit.

Sekundäre Erkrankung

Von einer sekundären Erkrankung spricht man, wenn die Ursache der Erkrankung nicht im Betroffenen Organ selbst liegt, sondern eine andere Krankheit der Auslöser ist.
Beispiel: Sekundärer Bluthochdruck entsteht z.B. als Folge einer Nierenerkrankung (da die Niere den Blutdruck hormonell regelt).

SBAS

Abkürzung für schlafbezogene Atmungsstörung.

Schlafarchitektur

Der Schlaf erfolgt nach einem bestimmten, im Schlaflabor messbaren Muster, der Schlafarchitektur. Erholsamer Schlaf erfolgt nach gewissen Regeln. Jede der Phasen ist durch ein eigenes Muster für Gehirnströme, Muskelspannung und Augenbewegung charakterisiert. Der Schlaf wird in 5 Stadien eingeteilt: Einschlafstadium (Phase 1), Leichtschlafstadium (Phase 2), Tiefschlafstadien (Phasen 3 und 4), REM-Schlaf (Phase 5).

Schlaffragmentierung

Die normale Schlafarchitektur ist durch eine wiederholte Abfolge von nächtlichen Atmungsstörungen und Weckreaktionen (Arousals) gestört und der Schlaf verliert seine Erholfunktion.

Symptomatische Therapie

(<> Gegenteil von kausale Therapie)
Bei der symptomatischen Therapie werden die Symptome einer Krankheit behandelt.
Beispiel: Schmerztherapie.

Tiefschlaf

Der Körper ist völlig entspannt und der Schlafende ist nicht so leicht zu wecken. Diese Schlafphase ist die erholsamste. Der Tiefschlaf nimmt übrigens 20% der Schlafzeit ein, wobei sich der Anteil mit zunehmendem Alter verringert.

Ventilation

Belüftung der Lunge bei der Atmung: der Organismus wird über die Atemluft - auch unter körperlicher Belastung - mit ausreichend Sauerstoff versorgt; gleichzeitig wird ausreichend Kohlendioxid als Stoffwechselprodukt der Atmung abgeatmet.

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